Der Nissan GT-R
Alle Infos zum neuen GT-R!
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Nissan Sportwagen
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Der Nissan 370Z
Erfolgsrezept verfeinert: Nissan 370Z
Gleich nach der Markteinführung vor sechs Jahren eroberte der Nissan 350Z die Herzen der Sportwagenfans im Sturm. Er strich weltweit zahllose Preise ein und düpierte in vielen Vergleichstests zum Teil weitaus PS-stärkere Rivalen.
Doch nun hat auch der 350Z seinen Meister gefunden: im 370Z. Der Neue führt die Philosophie seines Vorgängers fort, indem er ein authentisches Sportwagenerlebnis und ein athletisches Design zu bezahlbaren Konditionen in Aussicht stellt.
Beim 370Z haben die Nissan-Ingenieure das Z-Erfolgsrezept weiter verfeinert. Die sechste Inkarnation fasziniert schon aufgrund ihres Designs und reizt mit einer noch intensiveren Symbiose zwischen Mensch und Maschine. Beispiel Handling: Die vorn um 15 Millimeter und hinten um sogar 55 Millimeter verbreiterte Spur, der um 100 Millimeter verkürzte Radstand und ein nochmals 30 Prozent verwindungssteiferer Karosseriekörper machen den 370Z noch kurvengieriger.
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Sechste Generation der legendären Sportwagenbaureihe von Nissan
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Klassische Sportwagenproportionen, cW-Wert von 0,29
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Dachlinie inspiriert vom Supersportwagen Nissan GT-R
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Länge um 65 Millimeter, Radstand um 100 Millimeter gekürzt
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Spur vorn um 15 Millimeter, hinten um 55 Millimeter verbreitert
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Zweisitziges Cockpit, auf den Fahrer ausgerichtet
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Groß dimensionierte Anzeigen mit Drehzahlmesser im Zentrum
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Drei Zusatzinstrumente auf der Mittelkonsole – ein Z-Merkmal seit 1969
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Handschuhfach und zusätzliche Ablagen hinter den Sitzen
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Dank Wegfall der hinteren Domstrebe leichter zu beladener Kofferraum
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Neuer 3,7-Liter-V6 mit 243 kW/331 PS – ein Plus von 18 PS
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Front-/Mittelmotorbauweise für ideale Gewichtsverteilung
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System zur variablen Verstellung des Ventilhubs (VVEL) sorgt für lineare Kraftentfaltung
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Sechsganggetriebe mit automatischer Drehzahlanpassung (nur 370Z Pack)
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Siebenstufen-Automatik mit Lenkradschaltwippen fährt sich wie ein Handschalter
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32 Kilogramm niedrigeres Leergewicht, 30 Prozent verwindungssteifere Karosserie
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Forcierter Einsatz von Aluminium für Türen, Haube und Aufhängungsteile
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Einteilige Kardanwelle aus Kohlefaser-Verbundmaterial
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Aktive Motorhaube für besseren Fußgängerschutz
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Vorderradaufhängung an doppelten Dreieckslenkern, Multilink-Hinterachse
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Lamellen-Sperrdifferenzial, ESP und elektronische Traktionskontrolle
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Zwei Versionen: 370Z und 370Z Pack
32 Kilogramm weniger Gewicht
Damit der Fahrer das zusätzliche Spaßpotenzial auch abrufen kann, hat Nissan den V6-Motor auf 3,7 Liter Hubraum aufgebohrt und die Leistung um 13 kW/18 PS auf 243 kW/331 PS gesteigert. Der intensive Einsatz von Leichtbaumaterialien – darunter Aluminium für die Türen, die Motorhaube und die Heckklappe – senkte das Leergewicht um 32 Kilogramm.
Beim neuen Herz des Z handelt es sich um die jüngste Evolutionsstufe der mit zahlreichen Auszeichnungen bedachten VQ-Motorenfamilie. Der intern VQ37VHR genannte Motor glänzt unter anderem mit dem innovativen VVEL-System (Variable Valve Event and Lift), das über die variable Verstellung des Ventilhubs und der Ventilsteuerzeiten den Durchzug aus unteren wie auch aus oberen Drehzahlen fördert. Die lineare Kraftentfaltung ist mitverantwortlich dafür, dass der 370Z ein verblüffend alltagstaugliches Fahrzeug abgibt.
Automatische Drehzahlanpassung
Weniger Gewicht, mehr Leistung und größere Agilität: Was könnte das Herz des Sportwagen-Liebhabers noch mehr erfreuen? Wie wäre es mit einem einzigartigen Sechsganggetriebe, bei dem erstmals beim Hoch- und Herunterschalten die Drehzahl durch kurzes Zwischengasgeben (Synchro Rev Control) automatisch angepasst wird? Genau das kann das neue Getriebe des 370Z, und zwar flinker, als es selbst professionelle Fahrer mit der traditionellen „Hacke-Spitze-Technik" könnten.
Damit nicht genug, bietet Nissan den neuen 370Z erstmals auch in Europa optional mit einer Siebenstufen-Automatik ein. Auch hier erfolgt mittels kurzem Zwischengaskommando eine automatische Anpassung der Drehzahl beim Herunterschalten (DRM – Downshift Rev Matching). Wer besonders schnelle Schaltmanöver schätzt, kann die Gänge sequenziell per Schaltwippen am Lenkrad einlegen.
Klassische Sportwagenproportionen
Auch wenn der 370Z von Grund auf neu konzipiert wurde, teilt er sich Elemente der Design-DNA mit dem abgelösten 350Z und sogar mit dem Ur-Modell von 1969, dem 240Z. Erneut dominieren die klassischen Sportwagen-Proportionen mit langer Haube, kurzer Kabine und knappen Überhängen. Kräftig ausgebildete Hüften unterstreichen die sportlichen Ambitionen zusätzlich.
Die vielleicht auffälligste stilistische Änderung am neuen Z ist das ab der Türhinterkante nach oben gezogene hintere Seitenfenster. Die aufwärts führende Linie findet eine Entsprechung in dem nun ebenfalls dynamischer geformten Türschweller.
Vom Nissan GT-R inspirierte Dachlinie
Auch die massiven Türgriffe aus Aluminium und das erstmals mit dem seitlichen Blinklicht zu einer Einheit kombinierte Z-Logo auf dem vorderen Kotflügel zitieren aus dem reichen Designvokabular der Baureihe. Die ohne Absatz in einer Linie von der A-Säule nach hinten abfallende Dachlinie dagegen geht auf den Nissan-Supersportwagen GT-R zurück.
Mit feinem Bleistift gezeichnet haben die Designer die vorderen und hinteren Leuchteinheiten. Beide betonen eine Bumerang-Optik und lenken die von oben kommende Energie kraftvoll in Richtung der Räder um. Die große Kühlluftöffnung im aggressiv geformten Frontstoßfänger ahmt den Kiefer eines Hais nach.
Die Nebelschlussleuchte haben die Designer mittig in die untere Stoßfängerpartie gesetzt – eine Position, die an die Rücklichter moderner Formel 1-Autos erinnert.
Drei Zusatzinstrumente auf der Mittelkonsole
Im Innenraum folgte Nissan dem vom Z gewohnten Primat eines auf den Fahrer zugeschnittenen Cockpits. Dazu passt, dass die Insassen durch einen bis hinter die Sitze gezogenen Mitteltunnel klar voneinander getrennt sind. Erneut tauchen auch bei diesem Z die drei schon beim Ur-Modell vorhandenen Zusatzinstrumente auf. Sie sitzen am oberen Ende der Mittelkonsole und sind zum Fahrer geneigt.
Besondere Aufmerksamkeit legten die Interieur-Designer auf die perfekte Passgenauigkeit aller Komponenten sowie die Auswahl wertiger Materialien und Oberflächen. Zum Wohlfühlen an Bord tragen der Instrumententräger in „soft touch"-Anmutung sowie edles Leder oder Kunstleder für die Sitze und die Türtafeln bei.
Leichter zu beladener Kofferraum
Auch wenn er weiterhin ein reiner Zweisitzer ist, konnte Nissan die Praxisfreundlichkeit des 370Z verbessern. Er bietet nicht nur mehr Ablagemöglichkeiten, sondern auch einen praktikableren Kofferraum. Denn zusätzliche Verstärkungen an der Rohkarosserie erlaubten den Verzicht auf die platzraubende hintere Domstrebe des 350Z. Der 370Z fasst nun mühelos zwei mittelgroße Koffer, während ein über die gesamte Länge des Gepäckabteils führendes Rollo die Gegenstände vor neugierigen Augen schützt.
„Der 370Z ist trotz seines aufgefrischten Designs eindeutig als Z zu identifizieren. Er baut auf den besten Eigenschaften aller früheren Generationen auf, führt sie aber in vielen Bereichen in eine eigene Dimension. So setzt der neue 370Z nicht nur die stolze Z-Ahnenreihe fort, sondern hat selbst das Zeug zur Ikone", sagt Pierre Loing, Vice President Product Planning, Nissan Europe.
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NISSAN WECKT SEHNSUCHT NACH DEM FRÜHLING - DAS NISSAN 370Z COUPÉ
 Sportwagen-Fans, die schon geduldig auf den Nissan 370Z Roadster gewartet haben, müssen sich noch ein klein wenig gedulden, bis sie endlich die Freiheit des Offenfahrens genießen können: 20 Sekunden.
Denn so lange dauert es, bis das hochwertige Stoffverdeck auf Knopfdruck komplett hinter den Sitzen versunken ist. Beim Vorgänger musste die Kapuze noch zunächst manuell entriegelt werden, ehe die Verwandlung zum Cabrio automatisch erfolgen konnte.
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Der neue Nissan GT-R
NISSAN WIEN IST EXKLUSIVER NISSAN GT-R VERTRIEBSPARTNER IN ÖSTERREICH!

Der neue Nissan GT-R:
- Auch abseits der Rennstrecke ist der GT-R einfach zu fahren
- Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung
- V6-Motor mit Bi-Turbo-Aufladung leistet 353 kW/485 PS
Der neue Nissan GT-R wird mit Fug und Recht zu den technisch fortschrittlichsten Hochleistungssportwagen gezählt. Auf seiner Erfolgsliste steht bereits ein neuer Rundenrekord für Produktionswagen auf der Nürburgring-Nordschleife: 7:29 Minuten
Zugleich aber gehört der GT-R auch zu den am einfachsten und sichersten zu fahrenden Autos im Club der 300 km/h schnellen Straßensportler. Geht es ums Beschleunigen, ums Bremsen und um maximal schnelle Kurvenfahrt, bietet er weitaus mehr Auto fürs Geld als ähnlich positionierte Sport-Coupés.
Wie schon bei früheren GT-R-Versionen konnten die Nissan-Ingenieure auch beim jüngsten Modell ihr Talent gebührend unter Beweis stellen. Im Lastenheft fest verankert waren ein fortschrittliches Allradsystem und – als technische Weltneuheit – ein Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Bauweise zugunsten einer noch höheren Agilität. Der neue V6-Motor mit Bi-Turbo-Aufladung leistet 353 kW/485 PS und kombiniert atemberaubenden Vortrieb mit klassenbesten Verbrauchswerten.
Die in Leichtbauweise angefertigte Karosserie besteht aus Aluminium-Druckguss, Kohlefaser und hochfesten Stählen. Mit einem CW-Wert von 0,27 ist sie eine der windschlüpfrigsten im Wettbewerbsumfeld. Das neue Doppelkupplungsgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad sorgt für ultraschnelle Gangwechsel, bietet aber zugleich auch einen Automatik-Modus für geruhsames Fahren in der Stadt. Groß dimensionierte und innenbelüftete Brembo-Bremsen generieren ein hohes Verzögerungspotenzial.
Für jeden – weil Fahrer aller Alters- und Talentstufen sein Potenzial ausschöpfen können. vom professionellen Renn- bis zum normalen Sportfahrer, der ein aufregendes und stilvolles Fortbewegungsmittel fürs Wochenende sucht.
Der neue Technologie-Vorreiter Nissans wurde auf überlegene Stabilität im Hochgeschwindigkeitsbereich, einen für Sportwagenstandards exzellenten Komfort und erstklassige Sicherheit ausgelegt. In Anbetracht der außerordentlichen Leistungswerte des GT-R kam für Nissan auch bei der Konstruktion der Karosserie nur das Beste vom Besten in Betracht. Um eine maximale Karosseriesteifigkeit zu erreichen, entschieden sich die Technik-Väter des GT-R bei den Hauptkomponenten des Chassis für einen Materialmix aus leichten und hochfesten Stählen, Kohlefaser und Aluminium-Druckgussteilen.
Karbon kommt vor allem im Bugraum – wie zum Beispiel als Träger für die Kühler und als Crashschutz im vorderen Bereich des Motorraums – zum Einsatz. Diese Wahl macht sich vor allem bei Frontalkollisionen bezahlt. Aus Kohlefaser gebacken ist auch der am hinteren Unterboden befestigte Diffusor.
Die leichten und ebenfalls hochfesten Druckguss-Aluminium-Teile sind an den vorderen Federbein-Domen und den massiven Querträgern an Vorder- und Hinterachse zu finden.
Nissan hat das Chassis des neuen GT-R auf geringen Reifenverschleiß und die Geometrie des Antriebsstrangs auf minimale Vibrationen abgestimmt. Zusammen mit der aerodynamisch fein austarierten Karosserie herrscht so auch bei Tempo 300 ein angenehm niedriges Geräuschniveau im Innenraum. Bei 250 km/h ist es ohne Probleme möglich, die Seitenfenster per Knopfdruck zu öffnen und wieder bündig zu schließen – Folge einer Montage, die von den großen Baugruppen bis hin zur letzten Fensterdichtung so präzise und mit so geringen Fertigungstoleranzen abläuft wie bei zuvor keinem anderen Nissan-Modell.
Zu einem besonderen Auto gehört auch ein besonderer Motor. Das Triebwerk mit der internen Nissan-Codierung VR38DETT ist ein speziell auf den Nissan GT-R zugeschnittenes Kraftpaket. Mit einem Hubraum von 3,8 Litern entwickelt der von zwei Turboladern der Marke IHI angefeuerte V6-Motor 357 kW/485 PS bei 6.400/min. Das sind immerhin nochmals gut 150 PS mehr als beim auch nicht gerade als schwächlich bekannten Nissan 370Z. Damit ist der neue GT-R eines der zurzeit stärksten weltweit angebotenen Straßenfahrzeuge und obendrein das stärkste jemals von Nissan gebaute Produktionsauto.
Der Motor ist sehr elastisch und damit einfach zu fahren, eine Kerntugend des Nissan GT-R. Zwischen 3.200 und 5.200 U/min stehen durch die Bank bullige 588 Nm an Drehmoment zur Abrufung bereit.”
Der Motor arbeitet aber auch sehr effizient. Beleg dafür: Trotz der extrem hohen Fahrleistungen und Beschleunigungswerte erfüllt der GT-R die japanischen Abgaslimits für U-LEV-Fahrzeuge (Ultra Low Emission Vehicles).
Ein Geheimnis für die umweltfreundliche Seite dieses Kraftwerks liegt in den Plasma-beschichteten Zylinderbohrungen. Sie verbessern die Kühlung und damit unmittelbar auch den Verbrauch und die Leistung. Die auf die Bohrungen aufgetragene Plasmaschicht ist im Vergleich zu 2,6 Millimeter dicken Laufbüchsen aus Gusseisen mit nur 0,15 Millimetern sehr dünn. Die neue Technik führt nicht nur Hitze weitaus besser ab, sondern spart auch noch rund drei Kilogramm Gewicht ein. Um eine allzeit gute Schmierung sicherzustellen, verwendet Nissan ein synthetisches Motorenöl (Mobil 1 RP OW-40).
Zusätzlich fachen die komplett symmetrisch angelegten Ein- und Auslasstrakte einen optimalen Luftdurchsatz an und verringern die Abgasgegendrücke. Der Motor hängt ungemein gut am Gas und dreht dank der sehr schnell reagierenden Lader turbinengleich hoch. Zur Senkung der Abgasemissionen dient ein zweites Luftsystem, bei dem eine Luftpumpe ein noch schnelleres Ansprechen des Katalysators bewirkt.
Schon im Teillastbereich stehen 392 Nm an Drehmoment bereit
Die fortschrittliche Elektronik des Motors erfasst jede Änderung der Außentemperatur und der Höhenlage. So ist unter allen Bedingungen eine maximale Leistungsabfrage gegeben, während eine präzise Überwachung des Benzin/Luftgemisches den Verbrauch und die Abgasemissionen verbessert. Während einer typischen Fahrt mit niedriger Drehzahl stellt der GT-R-Motor im so genannten Teillastbereich bereits 392 Nm Drehmoment bereit – genug, um ein schnelles Ansprechen auf Gaspedalkommandos zu sichern. Im Automatik-Programm wählt das Getriebe immer so schnell wie möglich den nächst höheren Gang – der sahnige V6 reitet dann sozusagen auf einer Welle niedrigen, wenngleich noch immer voll ausreichenden Drehmoments.
Zu den Besonderheiten des Hightech-Aggregats zählt auch ein per Thermostat geregelter Wärmetauscher zur Motorölkühlung. Unter extremen Fahrsituationen stellt eine Spülpumpe sicher, dass die Turbolader weiter mit ausreichend Öl versorgt werden. Zusätzlich hält ein im Haupttank installierter Sammeltank (Catch-Tank) immer genügend Benzin in der Rückhand, um auch unter dem Eindruck hoher g-Kräfte die Kraftstoffzufuhr nicht abreißen zu lassen. Der Öldruck bleibt selbst auf der Nürburgring-Nordschleife dank einer Kombination aus Nass- und Trockensumpfschmierung immer stabil.
Jeder Motor ist ebenso wie die Kraftübertragung komplett handgefertigt und wird von der ersten bis zur letzten Schraube von einem einzigen Monteur zusammengesetzt. Die hochqualifizierten Motorenbauer arbeiten in einem separaten Bereich innerhalb des Nissan-Motorenwerkes Yokohama bei Tokio. Er ist als „Clean Room” ausgewiesen – klinisch saubere Bedingungen für Operationen der hochtechnischen Art.
Der Nissan GT-R nutzt ein komplett neu konstruiertes Antriebspaket. Das neue Sechsstufen-Doppelkupplungsgetriebe (interne Bezeichnung „GR6”) sitzt in Transaxle-Bauweise nah an der Hinterachse, was entscheidend zur ausgeglichenen Gewichtsverteilung beiträgt. Es wird über Lenkrad-Schaltwippen bedient und arbeitet höchst effizient. Denn anders als eine konventionelle Automatik kommt es ohne Drehmomentwandler aus. Dementsprechend geringer fallen die Kraftverluste aus, bei zugleich optimiertem Ansprechverhalten und Verbrauch.
In der M-Stellung (für manuell) sind dank der „Paddle shifts” extrem schnelle Schaltmanöver machbar. So bleibt auch der Ladedruck auf konstant hohem Niveau, die Beschleunigung erfolgt in einem Stück nahtlos bis an die Drehzahlgrenze.
Die beiden Kupplungen tragen einen gehörigen Anteil zu den schnellen Schaltwechseln bei. Es gibt separate Einheiten für die ungeraden (1,3,5) und geraden Gänge (2,4,6). Ist der GT-R in einer Schaltstufe unterwegs, werden die benachbarten Gänge im sequenziell schaltenden Getriebe bereits vorgewählt. Kommt es dann zum Hoch- oder Runterschalten, geschieht der Wechsel entsprechend schneller. Beim Herunterschalten gibt das Elektronengehirn zusätzlich kurz und gezielt Zwischengas, um die Motordrehzahl optimal anzupassen. Und damit alles ohne das geringste Kratzen verläuft, kommt eine dreifache Konus-Synchronisierung von Borg-Warner zum Einsatz. In der R-Stellung – der sportlichsten Position – ahnt eine computerisierte Kontrollfunktion den nächsten Schaltwechsel aufgrund der Drosselklappenstellung, der Fahrzeuggeschwindigkeit, der Bremskraft und anderer Parameter sozusagen schon voraus. Folge sind nochmals minimierte Schaltzeiten.
Anders verhält es sich in der Position A (für Automatik). Hier werden die Gangwechsel ohne Zutun des Fahrers vollautomatisch und so benzinsparend wie möglich vorgenommen. Dank maximal 588 Nm und einer Drehmomentkurve in der idealen Form des Tafelbergs wird so oft wie möglich der höchstmögliche Gang eingelegt. Es ist daher kein Hexenstück, den GT-R mit Schritttempo im sechsten Gang zu bewegen. Auch diese Charakteristik unterscheidet den japanischen Athleten von zahlreichen Mitbewerbern, die hohe Drehzahlen so dringend brauchen wie Fische das Wasser.
In die besonders kompakte und leichte Transaxle-Einheit an der Hinterachse integriert sind die elektronische Traktionskontrolle (E-TS) sowie der hintere Achsantrieb samt Sperrdifferenzial. Dank einer diagonalen Anordnung der Ein- und Auslasswellen baut die Kraftübertragung sehr flach, was hilft, den Schwerpunkt des Autos zu senken.
Hill Start Assist hilft beim Anfahren am Berg
Eine sonst eher von Geländewagen bekannte Fahrhilfe ist der Hill Start Assist. Er erleichtert das Anfahren an steilen Auffahrten, indem das System den Bremsdruck nach Loslassen des Pedals für weitere zwei Sekunden aufrechterhält. So kommt der Nissan GT-R auch am Fuß eines Hügels schlupffrei vom Fleck.
Der neue Nissan GT-R nutzt das vermutlich fortschrittlichste, zurzeit in einem Serienauto eingesetzte Allradsystem. Das ATTESA E-TS (für Advanced Total Traction Engineering System for All – Electronic Torque Split) leitet unter Zuhilfenahme der Differenziale die Kraft elektro-hydraulisch auf – bei Bedarf – alle vier Räder. Ist der GT-R auf trockener Strecke zu 100 Prozent als Hecktriebler unterwegs, gelangen je nach Schlupf der Antriebsräder bis zu 50 Prozent der Kraft an die Vorderachse. Nicht nur auf nassem und schmutzigem Untergrund, sondern auch auf trockenem Asphalt wird die Vorderachse mit Traktionsarbeiten beaufschlagt, um so Haftung und Stabilität zu erhöhen.
Die Kontrolle der Kraftverteilung erfolgt kontinuierlich. Verschiedene Sensoren erfassen dazu die Quer- und Längsbeschleunigungen, den Lenkwinkel, den Schlupf an den Reifen und den Gierwinkel. Im neuen GT-R misst erstmals ein zusätzlicher Sensor die Differenz zwischen dem aufgrund des Lenkwinkels errechneten Ziel-Gierwinkel sowie dem über den Gierwinkel- und G-Sensor tatsächlich ermittelten Wert. Danach erfolgt auch über diesen Parameter eine automatische Korrektur der Momentenverteilung.
Treibt es der Fahrer doch einmal zu bunt oder kommt er unverschuldet in eine knifflige Situation, sorgt das elektronische Stabilitätssystem VDC-R für ein Einbremsen der Räder. Neben den für ein solches System obligatorischen Sensoren stützt es sich im neuen GT-R zusätzlich auf Messpunkte zur Prüfung des Bremsflüssigkeitsdrucks an allen vier Rädern.
Für besten Grip sind zusätzlich die elektronische Traktionskontrolle und ein Sperrdifferenzial an der Hinterachse zuständig.
Die Essenz der Front-/Mittelmotorbauweise lässt sich am besten mit dem Terminus „Flat-Ride” beschreiben. Ein Handling wie auf Schienen, eine perfekt reagierende Fahrmaschine, die Kurven praktisch ohne Karosserieneigung durcheilt. Das so genannte „Premium Midship package”, wie es Nissan erstmals im Nissan GT-R umgesetzt hat, steigert den Grad der Fahrfreude nochmals weiter. Ziel war der Supersportwagen mit den weltweit besten Allround-Eigenschaften.
Selbst oberhalb von 300 km/h läuft der Nissan GT-R dank seines neu konstruierten Fahrwerks unbeirrt geradeaus. Darüber hinaus ist er ein Meister aller Kurven und verzögert in allen Situationen extrem zuverlässig. Die Aufhängungen und Achsen – Doppelquerlenkerachse aus geschmiedetem Aluminium und Federbeinen vorn, Multilinkachse aus geschmiedetem Aluminium hinten - sind rund um das neue Premium Midship-Paket konstruiert und profitieren von der perfekten Gewichtsbalance zwischen allen vier Rädern.
Über einen Schalter kann der Fahrer zwischen drei verschiedenen Feder-/Dämpfer-Einstellungen wählen: R (hohe Performance), Sports (die Grundeinstellung) und Comfort (für den City-Betrieb). Elektronisch werden dabei die Zug- und Druckstufen der Bilstein DampTronic-Dämpfer verändert, die das deutsche Unternehmen speziell für den GT-R entwickelt hat.
Im R-Modus sichern die Bilstein-Dämpfer das bereits angesprochene „Flat ride”-Feeling für schnellste Kurvenfahrten. In den beiden anderen Einstellungen – Sport und Comfort – bieten sie dagegen die bestmögliche Balance zwischen flüssigem Handling und harmonischem Abrollkomfort. Spezielle Sensoren messen dazu elf verschiedene Fahrwerksparameter, darunter Fahrzeuggeschwindigkeit, Querbeschleunigung, Lenkwinkelgeschwindigkeit, Drehmoment, Motordrehzahl, Bremsöldruck und den Betriebszustand des ABS.
Verzögert wird der Nissan GT-R mit Hilfe riesiger Scheibenbremsen (Durchmesser 380 Millimeter). Sie sind nicht nur innenbelüftet, sondern zusätzlich gelöchert.
Die schwimmend gelagerten Scheiben können so die enorme, beim Bremsen entstehende Hitze optimal ableiten. An der Innenseite tragen sie zusätzlich diamantenförmige Kühlrippen, was ebenfalls einer Überhitzung der Anlage vorbeugt.
Vorn übernehmen Bremssättel mit sechs Kolben, hinten solche mit vier Kolben die Verzögerungsarbeit. Um Verformungen der Sättel zu verhindern, setzt Nissan nach Motorsport-Manier gleich drei Haltebolzen ein.
Reifen von Dunlop am Nürburgring gestählt
Wie es sich für ein solch außergewöhnliches Auto gehört, wurden auch die Gummiwalzen des GT-R speziell angemischt. Auch sie sind wahre Multi-Talente: Gestählt in der Hölle des Nürburgrings, bauen die Pneus extrem hohe Haftung in Kurven auf, bieten aber zugleich auch einen stoischen Geradeauslauf, ein hohes Sicherheitspotenzial im Regen und einen beachtlich guten Langsamfahrkomfort. Als „Run-flat tyres” konstruiert, können sie auch nach einem Plattfuß noch rund 80 Kilometer mit Tempo 80 weitergefahren werden – in der Regel lange genug, um damit noch bis nach Hause oder zum nächsten Reifenhändler zu kommen.
 Die speziell für den Nissan GT-R von Dunlop entwickelten Pneus besitzen sehr steife Laufflächen, was eine Grundvoraussetzung für sichere Hochgeschwindigkeitsfahrten ist. Zugleich können die Profile sehr effektiv Wasser abführen – so ist für den GT-R auch bei schlechtem Wetter oder auf winterlichen Straßen ein Durchkommen möglich.
Pneus mit Notlaufeigenschaften – gefüllt mit Stickstoff statt Luft
Normalerweise haben Reifen mit Notlaufeigenschaften extrem harte Flanken, was wichtig ist, um die Reifenform nach einem Platten aufrecht zu erhalten. Im Nissan GT-R sind sie dagegen ungewöhnlich nachgiebig, was sich positiv auf die Lenkung, die Agilität und den Abrollkomfort auswirkt. Anstelle konventioneller Luft sind sie mit Stickstoff gefüllt, wodurch Druckunterschiede bei sehr schneller Fahrt ausgeschlossen werden.
Die Dimensionen der Reifen lauten 255/40 ZRF20 für die Vorder- und 285/35 ZRF20 für die Hinterachse. Die 20-Zoll-Leichtmetallfelgen besitzen eine spezielle Rändelung, um die Reifen dadurch bei starker Beschleunigung oder bei starkem Bremsen besser zu sichern.
Weltweite Testfahrten verlangtem dem GT-R alles ab
Die bei der Entwicklung eines jeden neuen Nissan GT-R obligatorischen Tests auf Rennstrecken erfolgten in erster Linie auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings. Die 20,8 km lange „Grüne Hölle“ gilt mit ihren unübersichtlichen oder blinden Kurven, den tückischen Kuppen, den starken Neigungen und Gefällen sowie den häufig wechselnden Fahrbahnbelägen und damit Reibwerten noch immer als weltweit härteste Teststrecke. Daher wird sie intensiv von Automobil- und Reifenfirmen genutzt.
Der Nissan GT-R legte auf der Eifel-Achterbahn rund 5.000 Kilometer im Renntempo zurück. Dabei fuhren die Testpiloten konstant Rundenzeiten von knapp unter acht Minuten.
Ausführliche Tests standen auch auf der japanischen Rennstrecke von Sendai auf dem Programm. Wie am „Ring” ist auch diese Berg-und-Tal-Bahn mit vielen Wellen und unterschiedlichen Fahrbahnprofilen gespickt. Dazu ist sie mit einem Mix aus schnellen und langsamen Kurven gewürzt. Nicht zu Unrecht genießt Sendai daher den Ruf, ein extrem anspruchsvoller Parcours zu sein. Andere Pisten ließ Nissan links liegen: „Sie waren uns zu einfach”, sagt Chefentwickler Kazutoshi Mizuno.
Auch bei Tempo 300 macht der GT-R keine Zicken
Zu den vielen ungewöhnlichen Prüfungen, die der Nissan GT-R vor seiner Produktionsfreigabe absolvieren musste, gehörte eine Fahrt mit 300 km/h, bei der sich Fahrer und Beifahrer in normaler Lautstärke unterhalten konnten.
Darüber hinaus nutzte Nissan für Hochgeschwindigkeitsfahrten Abschnitte deutscher Autobahnen ohne Tempobegrenzung. Auch hier erfüllte der Nissan GT-R die Vorgaben: Ruhige, fast stoische Fahrt bei Tempo 300, dank überlegener Aerodynamik, extrem präzise zusammengesetzter Karosserie und fortschrittlicher Elektronik.
Wie das Exterieur gibt sich auch das Interieur des Nissan GT-R zugleich formschön wie höchst funktional. Die Kabine ist wie die Außenhaut absolut einzigartig, übernimmt also keine größeren, sichtbaren Komponenten und Stylingdetails von anderen Nissan-Fahrzeugen. Der GT-R ist ein in jeder Hinsicht maßgeschneiderter Superwagen, von Grund auf neu konzipiert.
Die Instrumente sind groß sowie klar und einfach abzulesen. Sie liegen direkt im Blickfeld des Fahrers. Die runden Analog-Uhren sitzen in massiven Einfassungen, mit dem bis 7.000/min reichenden Drehzahlmesser in prominenter Mittelposition. Gleich daneben zeigt ein rundes Display die aktuell eingelegte Schaltstufe an.
Ungewöhnlicher ist das Multi-Funktions-Display im Bereich der Mittelkonsole. Seine Graphiken entwarf Polyphony Digital Inc., jenes Designbüro, das auch für die Animationen der Gran Turismo Videospiele für die Sony PlayStation® verantwortlich zeichnet. Diese High-Tech-Auskunftsdatei bietet dem Fahrer eine unvergleichliche Fülle von Informationen, die sich in vier Funktionsgruppen aufteilen lassen:
- Mechanische Informationen: Dazu zählen die Öl- und Wassertemperatur des Motors, der Öldruck, die Getriebe-Öltemperatur, der Ladedruck und die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Je nach Wunsch kann eine Einzelinformation hervorgehoben oder mehrere verschiedene Skalen mit Hilfe eines multifunktionalen Fensters angezeigt werden.
- Fahrer-Informationen: Hier erfährt der GT-R-Lenker alles über die aktuelle Gaspedal- beziehungsweise Drosselklappenstellung, den Bremsdruck, den Lenkwinkel und die g-Kräfte in Längs- und Querrichtung. Ein integrierter Bordrechner zeichnet alle Fahrten auf und kann als wertvolles Hilfsmittel zur Verbesserung der Fahrtechnik dienen.
- Gangwechsel-Anzeige: Sie signalisiert dem Fahrer, wann es am sinnvollsten ist, in den nächst höheren oder tieferen Gang zu schalten. Es gibt je ein Programm für eine besonders sparsame und eine sportliche Gangart. Ebenfalls auf dem Monitor zu sehen ist eine Graphik, die den Benzinverbrauch der jeweils letzten 20 Minuten darstellt.
- Bordcomputer-Funktionen: Dazu zählen Daten wie die zurückgelegte Fahrzeit, die voraussichtliche Ankunftszeit am Ziel, die Reichweite, eine Stoppuhrfunktion und vieles mehr.
Die auskunftsfreudige Multi-Funktionsanzeige ist mit einem Drehschalter oder direkt über die Bedienfelder des Touchscreen-Monitors zu steuern. Der Bildschirm dient auch als großes farbiges Display für das von Xanavi Informatics entwickelte Birdview DVD-Navigationssystem.
Unterhalb dieser GT-R-eigenen PlayStation schließt sich eine zum Fahrer geneigte Konsole an. Hier sitzen Tasten zur Betätigung der Klima- und Audioanlage sowie klassische Kippschalter, mit denen sich die Dämpfer, das Getriebe-Schaltprogramm und das elektronische Stabilitätssystem VDC-R (Vehicle Dynamic Control - Racing) vom Cockpit aus einstellen lassen.
Roter Startknopf erweckt den Motor zum Leben
Weiter unten in Richtung Mitteltunnel wartet ein roter Starterknopf zum Erwecken des V6-Motors. Der Schaltknüppel ist mit dem gleichen Leder bezogen wie das Lenkrad und zeichnet sich durch eine hohe Griffigkeit aus. Die Handbremse liegt in Verlängerung des zentralen Staufachs zwischen den Sitzen und kann im gelösten Zustand als erweitere Armablage genutzt werden. Der Getriebewählhebel hat die Positionen Park, Reverse (Rückwärts), Neutral, Automatic und Manual, wobei die manuellen Gangwechsel über Schaltwippen am Lenkrad ausgeführt werden. Der Automatik-Modus bietet sich an für Fahrten im dichten Stadtverkehr oder auf Strecken, wo genussreiches Dahingleiten angesagt ist.
Das Lenkrad ist mit logisch platzierten Tasten bestückt und hat einen sportlich-handlichen Durchmesser. Es liegt komfortabel in der Hand und bietet mit seinem weichen, handgenähten Lederbezug haptische Top-Qualität.
Schalensitze in drei verschiedenen Farben
Selbstverständlich hat Nissan auch die mit Leder und Alcantara-Einsätzen bezogenen Sitze speziell auf den GT-R zugeschnitten. Es gibt sie in drei Farben: Schwarz, Grau und Schwarz mit roten Kontrastnähten. Zugunsten eines optimalen Seitenhalts in Kurven sind die Seitenteile der Schalensitze besonders massiv ausgeformt. Um die untere Beinpartie auf längeren Strecken ermüdungsfrei zu halten, liegt die vordere Sitzkante ungewohnt flach. So gelingt auch das Ein- und Aussteigen einfacher.
Der Zugang zu den Rücksitzen erfordert keine akrobatischen Verrenkungen; die Sicht nach außen ist für einen Sportwagen exzellent. Auch wenn der GT-R vor allem aus Fahrersicht ein spezielles Flair versprüht, ist er in vielerlei Hinsicht auch ein ganz “normales” Auto. Er ist geräumig, komfortabel und luftig - soll heißen: Weitaus praxistauglicher als andere Vertreter seiner Zunft.
Dazu passen die zahlreichen Einstellmöglichkeiten für die Sitze. So ist zum Beispiel der Fahrersitz so positioniert, dass sich Menschen zwischen 1,44 und 1,90 Meter Größe auf Anhieb wohl fühlen können. Der Längseinstellbereich ist mit 228 Millimetern generös, dazu kommt eine Höhen- und Neigungseinstellung. Auch das Lenkrad ist um jeweils 60 Millimeter axial und vertikal einstellbar. Dadurch finden Staturen unterschiedlichster Art immer die perfekte Fahrposition.
Die hinteren Plätzen bieten auf kurzen Strecken auch Erwachsenen genügend Komfort, doch besser eignet sich der Fond für die Mitnahme von zwei Kindern oder als Ablage für Taschen oder Jacken. Die Designer haben den Mitteltunnel bis ganz nach hinten durchgezogen, so dass auch die beiden hinteren Sitze als Einzelsitze ausgebildet sind. In der Lehne dazwischen ist Raum für zwei Tieftöner des BOSE® Soundsystems (Serie in der Premium Edition).
Der Kofferraum fasst 315 Liter (nach VDA-Norm) und schluckt damit zwei Golfbags oder ein großzügiges Urlaubsgepäck. Zum großen Stauvolumen trägt auch die Verwendung von Reifen mit Notlaufeigenschaften bei, erübrigt sich doch so die Mitnahme eines sperrigen Reserverades im Kofferraum.
„Nichts wirkt einschüchternd, alles wirkt vertraut” (Shiro Nakamura)
„Der neue Nissan GT-R ist ein schnelles Auto, das sich leicht schnell fahren lässt”, definiert Chefdesigner Nakamura. „Daher gibt es nichts, was im Cockpit einschüchternd wirken könnte. Im Gegenteil fühlen sich alle Bedienelemente auf Anhieb vertraut an. Eine Ausnahme macht nur die neue Multifunktions-Anzeige. Aber auch die lässt sich sehr intuitiv bedienen und wird sich nach unserer Überzeugung schon bald besonderer Beliebtheit unter GT-R-Besitzern erfreuen.”
Das serienmäßige Navigationssystem des Nissan GT-R nutzt den gleichen Bildschirm wie die innovative Multifunktionsanzeige. Es ist einfach zu bedienen und wird um eine 30 GB große Festplatte ergänzt, die die Routensuche beschleunigt und die Fahrhinweise verbessert. Neben dieser Navigations-Funktion kann der integrierte Bordrechner noch 3.000 Musiktitel speichern.
Das neu entwickelte LCD-Display in innovativer WVGA-Technik (Wide Video Graphics Array) hat eine viermal höhere Auflösung als Bildschirme konventioneller Navigations-Systeme. Die 3D-Graphiken stellen Straßenkreuzungen oder Autobahnabfahrten weitaus realistischer dar als herkömmliche Displays. Die Steuerung erfolgt betont einfach über einen Drehschalter oder direkt über die Touchscreen-Bedienoberfläche. Aber auch per Spracheingabe oder über eine Taste am Lenkrad ist eine Regelung möglich.
Die leistungsstarke 30 GB Festplatte ist das Fundament für ein Entertainment-System der Superklasse. Damit sind verschiedenste Musik-Auswahlkriterien möglich – zum Beispiel eine Sortierung, die mit Begriffen wie „beruhigend” oder „heiter” die aktuelle Stimmungslage des Fahrers berücksichtigt. Abgespielt werden kann so ziemlich jedes Medium: Von DVD-Audio- und –Video über Memory CF-Karten, WMA (Windows Media Audio) bis zu mp3-Formaten. Dank einer Bluetooth®-Schnittstelle sind zudem die drahtlose Verbindung zu einem iPod® sowie der Gebrauch eines Mobiltelefons möglich. Sogar Fernsehen ist dank eines digitalen TV-Tuners im Nissan GT-R möglich – wohlweislich aber nur bei Schrittgeschwindigkeit oder Stillstand im Stau.
Nissan blickt bei Car-HiFi-Systemen der Premiumklasse auf eine lange und fruchtbare Zusammenarbeit mit BOSE® zurück. Wie schon für den 350Z haben die amerikanischen Spezialisten nun auch für den neuen GT-R (Premium Edition) eine Anlage regelrecht maßgefertigt. Sie berücksichtigt die speziellen Raumverhältnisse sowie die Materialien im Innenraum und glänzt mit einer Gesamtzahl von elf Lautsprechern.
Zwei Woofer zwischen den Rücksitzen für überragende Basstöne
Neben einem zentral im vorderen Bereich der Kabine platzierten 8-Zentimeter-Lautsprecher finden sich in den Türen je zwei Hoch-, Mittel- und Tieftöner (2, 5, 8 und 16 Zentimeter). Abgerundet wird das Elfer-Orchester durch zwei weitere Lautsprecher in der hinteren „Hutablage” (8 Zentimeter) sowie – als Highlight - zwei Tieftöner mit 23 Zentimetern Durchmesser in der vertikalen Lehne zwischen den Hintersitzen. Dank eines eingebauten PWM-Verstärkers erbringen sie eine Leistung von 200 Watt. Diese beiden „Woofer” sowie alle in den Türen angebrachten „Speaker” sind in soliden Einfassungen aus Druckguss-Aluminium gelagert, was speziell die Wiedergabe von Basstönen verbessert. Ein integrierter Gleichspannungswandler nimmt die Verstärkung der normalen 12 Volt-Spannung auf 52 Volt vor.
Der neue PWM-Verstärker fördert einen hohen Output, eine hohe Effizienz und ein geringes Gewicht der Anlage. Hintergrund: Digitale Puls-Weiten-Modulations-Generatoren (daher auch das Kürzel PWM) arbeiten mit einem phantastischen Wirkungsgrad. Denn ihre Endstufentransistoren werden nur in den beiden Zuständen „Sperre” und „Volldurchgang” betrieben. So benötigt ein solcher Verstärker nur zirka die Hälfte der Energie aus dem Netz, um die gleiche Leistung wie ein analoges Gegenstück an die Lautsprecher zu liefern. Zugleich verschlingt er nur zirka ein Drittel des Einbauraums eines leistungsmäßig vergleichbaren Analog-Gerätes und wiegt auch nur etwa ein Drittel (unter zehn Kilogramm) davon.
Produktion, Vertrieb und Wartung
Eigens für den neuen GT-R hat Nissan ein komplett neues Produktionssystem entwickelt. Seine Kernpunkte sind eine nochmals präzisere Kontrolle aller Fertigungstoleranzen im Bereich der Karosserie, zusätzliche Vibrations-Tests für alle wichtigen Baugruppen, der Einsatz speziell entwickelter Hochpräzisions-Werkzeuge und zusätzliche Montageschritte, die den Hochtechnologie-Anspruch des Fahrzeugs rechtfertigen.
Ein gutes Beispiel für den hohen Aufwand in der Produktion ist die serienmäßige Metallic-Lackierung. Weil ein 310 km/h schneller Supersportwagen besonders an der Frontpartie anfällig gegen Steinschlag ist, erhält er während des Lackiervorgangs zusätzlich zu den vielen anderen noch eine schützende Anti-Steinschlag-Beschichtung. Der Lackiervorgang umfasst insgesamt sieben Schichten und wird mit gleich zwei Lagen Klarlack abgeschlossen, die speziell geschulte Mitarbeiter per Hand fein polieren. Bei der neuen, exklusiv für den GT-R lieferbaren Farbe „Ultimate Metal Silver” tragen die Sprühmaschinen sogar neun Schichten auf, wovon drei (der Grundlack und die beiden Klarlackschichten) manuell auf Hochglanz gebracht werden.
Alle Nissan-GT-R entstehen im japanischen Werk Tochigi, in dem Nissan auch Infiniti-Modelle fertigt. Der überwiegende Teil der Montage erfolgt in Handarbeit, was die komplexe Natur des Autos, aber auch seinen mit hoher handwerklicher Kunst erfolgenden Zusammenbau widerspiegelt. Auch beim Bau der Motoren und Getriebe (im Werk Yokohama) bleiben Roboter arbeitslos. Wie man es von einer Reihe englischer Sport- und Luxuswagen kennt, ist auch beim GT-R immer ein Ingenieur persönlich für einen kompletten Motor und ein komplettes Getriebe verantwortlich und zeichnet das versandfertige Aggregat auch höchstpersönlich ab.
Vor der Auslieferung wird jeder Nissan GT-R noch einmal einer ausführlichen Probefahrt unterzogen. So können Kunden sicher gehen, dass vor ihrer ersten eigenen Ausfahrt zum Beispiel die Bremsen und das Getriebe schon fachkundig eingefahren sind.
Zugunsten einer maximalen Kundenzufriedenheit hat Nissan für den deutschen Markt ein Netz von zwölf High Performance Centern gegründet – exklusive Nissan-GT-R-Händler und Servicewerkstätten. Alle dort tätigen Wartungstechniker werden intensiv geschult, alle GT-R-Stützpunkte mit den technologisch modernsten Mess-Apparaturen ausgestattet – wie zum Beispiel einer Laser-gesteuerten Anlage zum perfekten Einstellen der Spur.
Auf dem deutschen Markt offeriert Nissan den jüngsten GT-R in drei Ausstattungsstufen und fünf Metallic-Lackierungen – darunter Brilliant White, ein auffällig sattes Weiß. Für das Interieur haben Kunden die Wahl zwischen einem schwarzen und grauen Trim.
Das BOSE® Sound System gehört ebenso wie ein Regensensor, eine Fahrlichtautomatik und ein automatisch abblendbarer Innenspiegel zur Serienausrüstung der GT-R Premium Edition. Die Black Edition setzt sich davon nochmals durch optische Spezialitäten ab – wie einer speziellen Sitz- und Felgenfarbe, einem schwarzen Dachhimmel und der exklusiven Farbe „Super Black”.
Eine weitere Differenzierung ergibt sich durch verschiedene Felgendesigns. Während die GT-R-Standard- und Premium-Edition auf dunkelgrauen Rays-Alufelgen im Siebenspeichendesign ausgeliefert werden, erhält die Black-Edition solche in – wie sollte es anders sein – Schwarz.
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